Das Edvard-Munch-Haus in Warnemünde


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Der norwegische Maler Edvard Munch (1863-1944) ist vielen durch sein Gemälde "Der Schrei" bekannt. In Warnemünde erinnert das Edvard-Munch-Haus an den Aufenthalt des Künstlers im Ostseebad 1907/08.

Rund anderthalb Jahre war Munch Am Strom 53 zuhause. Er war nach Warnemünde gekommen, um sich hier gesundheitlich zu erholen und wieder produktiv sein zu können. Sein Quartier wird das mehrere hundert Jahre alte Haus nahe der Vogtei, das zu dem Zeitpunkt einem Lotsen gehört. Es ist keinesfalls luxuriös, doch Munch fühlt sich zunächst wohl und arbeitet viel. Im Laufe des Sommers 1908 treten seine psychische Leider wieder vermehrt auf, Warnemünde wird ihm "zu bürgerlich" und er zieht nach Kopenhagen.

Das Haus Am Strom 53 wird 1918 verkauft, die Tochter des neuen Eigentümers, Lieselotte Zander, wohnt hier bis zu ihrem Tod 1990. Das Haus wird unter Denkmalschutz gestellt, 1994 kauft es der Edvard-Munch-Verein und lässt es sanieren. Seit 1998 dienst es dem deutsch-norwegischen Künstleraustausch und ist zu festen Öffnungszeiten sowie bei zahlreichen Veranstaltungen zugänglich.

Rund anderthalb Jahre war Munch Am Strom 53 zuhause. Er war nach Warnemünde gekommen, um sich hier gesundheitlich zu erholen und wieder produktiv sein zu können. Sein Quartier wird das mehrere hundert Jahre alte Haus nahe der Vogtei, das zu dem Zeitpunkt einem Lotsen gehört. Es ist keinesfalls luxuriös, doch Munch fühlt sich zunächst wohl und arbeitet viel. Im Laufe des Sommers 1908 treten seine psychische Leider wieder vermehrt auf, Warnemünde wird ihm "zu bürgerlich" und er zieht nach Kopenhagen.

Das Haus Am Strom 53 wird 1918 verkauft, die Tochter des neuen Eigentümers, Lieselotte Zander, wohnt hier bis zu ihrem Tod 1990. Das Haus wird unter Denkmalschutz gestellt, 1994 kauft es der Edvard-Munch-Verein und lässt es sanieren. Seit 1998 dienst es dem deutsch-norwegischen Künstleraustausch und ist zu festen Öffnungszeiten sowie bei zahlreichen Veranstaltungen zugänglich.

Quellen

Weitere Informationen

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