Kreisagrarmuseum Dorf Mecklenburg


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Anhand alter Landtechnik und Geräten der Haus- und Hofwirtschaft wird die Entwicklung der ländlichen Region im Nordosten Deutschlands seit etwa 100 Jahren präsentiert. Ebenso gibt es Informationen zur Geschichte des Dorfes Mecklenburg, zur mittelalterlichen Burg und zum Kanalprojekt „Wallensteingraben".

Dorf Mecklenburg ist die „Wiege Mecklenburgs“. Vor über 1000 Jahren errichteten hier die slawischen Obodriten ihren Fürstensitz „Wiligrad“, eine für die damalige Zeit gewaltige Burganlage. Der Name „Michelenburg“ tauchte 995 erstmals in einer Urkunde des deutschen Königs Otto III. auf. Das war namensgebend für das Dorf, das spätere Fürstentum und für das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Reste der Burg und des unter Schutz stehenden Burgwalles prägen immer noch das Gelände.

Das 1978 gegründete Museum in Dorf Mecklenburg mit seiner 2011 komplett neu gestalteten Dauerausstellung beleuchtet die Geschichte der ländlichen Entwicklung von 1820 (Aufhebung der Leibeigenschaft im Herzogtum Mecklenburg) bis in die jüngste Vergangenheit.

In einem umgesetzten Fachwerkhaus wird die Geschichte des Kanalprojektes „Wallensteingraben“ aus dem 15./16. Jhdt. präsentiert. Auf dem teilweise überdachten Freigelände sind größere landwirtschaftliche und historische Maschinen, Geräte und technische Anlagen zu sehen, etwa eine Wasserhebeanlage mit Windrad aus den 1920-er Jahren, der originalgetreue Nachbau einer Stromerzeugungsanlage von 1924 und ein tschechisches Agrarflugzeug von 1967.

Saisonale Veranstaltungen und museumspädagogische Angebote ergänzen die Ausstellung.

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