Drehort Pokrent: „Verflucht und geliebt"

Kunst & Kultur

Das Dorf Pokrent wurde Anfang der 1980er Jahre zum Filmdorf. Ebenso wie das nahe Dragun. Hier wurden Aufnahmen gemacht für die DDR TV-Serie „Verflucht und geliebt“. Ein Jahr dauerten die Dreharbeiten, die Regisseur Martin Eckermann übernahm. Weil der aus Wittenburg stammte, suchte er sich Dörfer in der vertrauten Umgebung.

Im Film geht es um eine Schweißerin, die aus der Stadt 1956 in ihren Heimatort Klosterdöhre zurückkehrt. Doch die Rückkehr der parteitreuen Arbeiterin begeistert nicht nicht alle Dorfbewohner. Zumal die selbstbewusste Else Scharfschwert drei Kinder von verschiedenen Männern hat. Sie schuftet fleißig und findet schließlich Verbündete. 

Auch die Liebe zu einem Bohringenieur, der gerade mit seiner Brigade vor Ort nach Erdgas suchen soll, lässt nicht lange auf sich warten. 

Elses drei Söhne wurden übrigens bei einem Casting im ehemaligen Haus der Pioniere in Schwerin ausgewählt. Natürlich schimmert in dieser DDR-Serie die propagandistische Zielstellung andauernd durch - nämlich die Überlegenheit der Arbeiterklasse und die wichtige Kollektivierung der Landwirtschaft. 

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